Schnee, Hochwasser und der ganze Rest

Ich war ehrlich gesagt schon auf Frühling eingestellt, schließlich hat der eine oder andere Krokus bereits seine Blüten gezeigt, aber nichts da. Winter, Schnee, Eis, strenger Frost. In Düsseldorf! Das gibts wirklich nicht jedes Jahr. Und das bremst mich aus.
Die Lauf-Shorts mussten im Schrank bleiben und statt dessen bin ich mit langen Tights auf die Laufrunden gegangen. Ich mag diese langen Hosen nicht, fühle mich eingezwängt. Aber bei dem aktuellen Wetter bin ich dann mal über meinen Schatten gesprungen und hab eingesehen dass man bei -8°C (und tiefer) sicher auch in Shorts laufen kann, aber nicht muss. Zumal es Eis und Schnee auf den Wegen einfach nicht zulassen so richtig Tempo zu mache um sich fix warm zu laufen.
Die Schuhe hab ich auch gewechselt, statt der üblichen V-Run sind nun sicherheitshalber seit langem mal wieder die besser profilierten V-Trail im Einsatz. Es ist echt rutschig hier, die meisten Wege sind schlecht geräumt, streckenweise macht das Laufen einfach kein Spaß.
So renne ich in diesen Tagen entweder hier im Block meine Runden auf der verschneiten Wiese, oder trabe gemütlich etwas andere Strecken ab. Dann landet man zum Beispiel plötzlich mal wieder im Aquazoopark, der ehrlich gesagt sehr malerisch im Schnee ist.

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Nein, am eisverkrusteten Rheinufer ist es momentan nicht schön zu laufen:
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Am Tag als dieser dicke Wintereinbruch kam, hatte ich mir das Laufen ganz gespart und bin statt dessen mit Otto eine große Runde zum Hochwasser führenden Rhein gegangen. Das war weniger dramatisch als von der Presse beschrieben, die Stadt kann mit diesem Pegel gut umgehen. Otto hatte jedenfalls sein Spaß, strömendes Wasser und Schnee, genau sein Ding.

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Einige Tage vorher wurde ich auf meiner Abendrunde schonmal vom Hochwasser ausgebremst, meine Laufstrecke war schlicht und einfach überschwemmt. Ein freundlicher Läufer der mir entgegenkam hatte mich bereits gewarnt, ich dachte noch so, ach das bißchen Wasser wird mich nicht aufhalten, aber es war dann etwas mehr als nur ein bißchen. Zumal es dunkel wurde, bin ich dann sicherheitshalber kreuz und quer über die vorhandenen Fleckchen trockenen Boden zurückgelaufen, statt durch knietiefes Wasser zu waten.

Dieser See ist eigentlich ein Weg:
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… mal wieder randvoll, der Rhein:
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So sehr ich Schnee und Frost mag, ich freue mich tatsächlich auf etwas wärmere Tage, meine Waden jucken, die Fußsohlen kribbeln, die Beine wollen rennen!