4. HochRhön-BergTrail

Manchmal kommen Dinge einfach zusammen, zum Beispiel einen Kurzurlaub in der Rhön mit einem Bergtrail Marathon zu verbinden. Dazu gibts allerdings eine Vorgeschichte: Auf den BECK HochRhön-BergTrail aufmerksam geworden bin ich durch den guten Martin. Durch Zufall nach einer lustigen Kurzkommentardiskussion über coole und doofe Läufe. Der doofe Lauf muss hier nicht erwähnt werden, aber der coole Lauf war natürlich dieser Rhön-Bergtrail. Aber wann komme ich schonmal in die Rhön?! Und extra für den Lauf hinfahren, das liegt mir nicht so. Und hier kommt ein mega Zufall ins Spiel. Wir hatten bereits eine Woche Urlaub in der Rhön gebucht, genau in diesem Zeitraum, nur ca. 30km entfernt!
Also schnell auf die Homepage, „klick“ angemeldet und sehr gefreut! Und (natürlich!) erst danach die Ausschreibung komplett durchgelesen, das ist immerhin ein Bergtrail, kein schneller City-Marathon oder gemütliches Rundenlaufen, da gibts sicherlich Dinge zu beachten. Und dann kam auch gleich die Ernüchterung. Zur Pflichtausrüstung gehören Trailschuhe. Schuhe. Ich und Laufschuhe!
Also fix eine Mail an den Veranstalter geschrieben, ob ich nicht vielleicht doch mit trailfesten Sandalen starten kann. Trotz eines ausgesprochen netten und sympathischen Mailwechsels war er aber nicht zu erweichen. Und am Ende ist es ja so, er ist der Boss, er wird gute Gründe haben, es sind seine Regeln, fragen kann man ja, aber ich hatte jetzt die Aufgabe tauglich Schuhe für diese Aktion zu finden.
Das war dann viel einfacher als gedacht, ich komme grundsätzlich eh mit Xero Shoes prächtig zurecht und ein Paar Mesa Trail stehen im Schrank, der Grip ist nur leider nicht immer toll auf feuchten Steinen. Also hab ich testweise ein Paar Scrambler Low bestellt, die halbhohe Boot-Version nutze ich gerne für Schlechtwetterhunderunden und weiß dass die Michelin-Sohle Grip wie sau hat. Nach nur drei kleinen Waldläufe stand fest dass es damit funktionieren kann. Klugerweise hab ich gleich noch ein Paar Gamaschen gekauft, Steinchen im Schuh nerven (sowas ist bei Sandalen ja kein Thema, die rutschen wieder raus), wenn schon dann richtig.

Keine Frage bei welcher Distanz ich starte.

Ok, zurück zum Rennen. Nach drei tiefenentspannten Urlaubstagen ging es dann Sonntag früh sehr aufgeregt nach Hilders, schnell die Startnummer abholen und ab ins Getümmel. ActionCam an und mal schnell ein paar Fotos machen! Akku auf 20% … waaaas? Anfängerfehler, es gibt also nur wenig Bilder diesmal und vermutlich leider kein Filmchen.
Neben der Marathondistanz gibts noch Kidsruns, eine 5km Strecke sowie noch 14km und 29km Distanzen. Und um das hier schonmal zu sagen, was Veranstalter Benedikt Beck, sein Team und die unermüdlichen Helfer da auf die Beine gestellt haben, ist wirklich top! Eine richtig runde und sympathische Veranstaltung, da gibts einfach nichts zu motzen 🙂

Ich bin also diesmal ausnahmsweise nicht „der exotische Sandalen-Typ“, sondern gehe in der Menge unter. Auch mal nett. Und ich kenne niemanden 🙂 Also erstmal Martin suchen. Wir haben uns dann erst bei der Startaufstellung gefunden, die Veranstaltung ist größer als ich vermutet hab. Viel Zeit zum Schwatzen war nicht, es ging nach dem kurzem Briefing recht zügig los. Anfangs sind wir noch quatschend zusammen gelaufen, aber ihr kennt das ja, plötzlich sticht mich der Hafer und ich bin abgezogen.

Das Pack sammelt sich, gleich gehts los.

Wir verlassen den Sportplatz und es geht schnell raus aus Hilders. Es folgen schnell die ersten Singletrails, teilweise mit Stufen (Ritterschlucht), wir also alle brav im Gänsemarsch gehend, steil nach oben, die ersten Höhenmeter sammeln. Danach weiter mit schmalen und breiten Wald- und Wiesenwegen, ich schalte relativ schnell auf Konzentrationsmodus, möchte nicht zu schnell sein, das Höhenprofil wird mich sonst später killen. Diese Abwechslung von Gehen und Laufen kenne ich so nicht, renne ja normalerweise los und stoppe höchtens bei den VPs. Das konnte ich hier mal knicken, klar kann man versuchen jede Steigung zu rennen, aber in meinem Fall hieße das unnötig Körner zu verballern, wir wissen ja, die letzten 10km sind am härtesten. Das wollte ich diesmal im Auge behalten.

Treppchen hoch

Die Strecke wechselt sich immer wieder ab, zwischen breiten Waldwegen, schwierigen Singletrails, einfach nur Wiese, schotterigen Wegen und (selten) Asphalt. Das erste Highlight ist der Aufstieg zum Buchschirmgipfel, bei km12,5, die ersten 600HM sind im Sack. Und an dem VP dort oben wird gefälligst mal die grandiose Aussicht genossen, während eine Blaskapelle auf der Aussichtsplattform dudelt.

Weiter gehts, noch läuft es sich für mich sehr gut, ich bin diszipliniert und lasse mich nicht von den schnellen Läufern anstecken, die Strecke geniessen ist angesagt. Nach 15km gehts auf und ab von Hessen nach Thüringen, zwischendurch teilweise über rutschige Holzplanken durch ein Feuchtgebiet, sehr spaßig. Der nächste Gipfelsturm gilt dem „Ellenbogen“ mit 813m Höhe und der schönen Aussichtsplattform „Noahs Segel“. Auch hier lege ich einen kurzen Stop ein und geniesse die wahnsinns Aussicht! Allein dafür hat es sich schon gelohnt mitzumachen.

Danach ca. 4km bergab. Yeah! Ich renne, ich hab Spaß, endlich kommt eine Teilstrecke bei dem es richtig zur Sache geht. Laut Ausschreibung 24% Gefälle, teilweise loses Geröll. Hätten die Sandalen hier versagt? Nee, mit den Ibex wäre es grandios runterzurennen.

Den 5. VP in Oberweid bei km26 erreiche ich nach 2:45 Stunden. Ab hier gehts bergauf. Richtig bergauf. Teilweise lange unlaufbar, also wird stramm gewandert. Zu meiner Beruhigung bin ich absolut nicht der einzige „Wanderer“, alle wollen Körner sparen, erst ab km30 wird es wieder bergab gehen.
Zwischendurch haben wir die 1000HM geknackt, ein gutes Gefühl, meine Beine machen noch gut mit, der Kopf ebenfalls. Irgendwo hier durchlaufen wir eine kurzfristige Streckenänderung, ich nehme es nur wahr, weil der Track auf der Uhr mitläuft und sich kurz beschwert. Die Helfer machen einfach einen tollen Job und die Beschilderung ist von Start bis Ziel perfekt.

Ich werfe regelmäßig Salzcaps ein und trinke viel. Das Wetter ist übrigens der Hammer, nur ein ganz kurzer Nieselregen, ansonsten trocken und okaye Temperaturen. Trotzdem schwitze ich wie sau, ist eben so bei mir, immer schön nachfüllen. Das tue ich dann auch am VP6 bei km32. Es geht zwar endlich bergab, aber Wasser ist für mich am wichtigsten, rein damit. Bei den zügigen Downhills melden sich erstmals meine Oberschenkel, keine Überraschung. Einfach ignorieren und weiter.

Auch wenn das Profil für die letzten 12km sehr abschüssig aussieht, es geht immer wieder mal kurz aufwärts, das zerrt, mittlerweile läuft überwiegend mein Kopf. Immer wieder gibt es tolle Singletrails, der Akku meiner Kamera ist leer, leider keine Fotos von diesen kniffelig-schönen Passagen. Auch hier wieder, die Shamma Ibex hätte das absolut trittsicher gepackt. Aber auch die Xeros sind toll, kein Geröll löst sich und konzentriert laufen, das kann ich.
Auch wenn meine Beine mittlerweile völlig hinüber sind, macht es einfach Spaß. Nochmal ein kleiner Anstieg … die Strecke ist echt heftig.

Kurz vor km40 gibts allen ernstes noch einen VP, normalerweise wäre ich vorbeigeflitzt, hier aber stoppe ich (und viele andere ebenfalls) und schütte vier Becher Wasser runter. Meine Flasks (2x500ml) sind leer, meine Salzcaps sind alle, ich bin alle 🙂

Los jetzt, die letzten 2km. Und die ziehen sich. Sehr sogar. Meine Waden zicken rum, die Oberschenkel beschweren sich und vor allem werden es drei Kilometer statt zwei, durch die Streckenänderung bei km29.

Plötzlich gehts runter, zurück nach Hilders, eben noch Landschaft, Wiesen und Trail, jetzt nur noch kurz durchs Dorf über Asphalt traben, den Sportplatz im Blick, rauf auf die Tartanbahn und noch eine „Ehrenrunde“ drehen. Und dann bin ich da. Fix und fertig und glücklich!

Meine Zielzeit ist mir relativ egal, ich hatte es hier auf nichts angelegt, bin dann doppelt erstaunt dass ich mit meinen 04:51:35 Stunden auf dem dritten AK-Platz lande. Und auch das noch, hier gibts AK-Wertungen mit Treppchen, klasse!

Mein Treppchen und Benne erzählt Anekdoten 🙂

Im Nachzielbereich kann man es sehr gut aushalten, ich trinke die Wasser-Bar leer, die Sonne wärmt uns, wir tauschen uns aus und ich lerne Leute kennen.
Als es zur AK-Preisverleihung kommt, lässt es sich Veranstalter Benedikt nicht nehmen, unsere kleine „Ich möchte aber gerne mit Sandalen rennen“-Mail-Anekdote zu erzählen. Vielleicht wäre ich mit Sandalen auf AK-Platz eins gelandet? 😉

Es war wirklich toll bei euch in Hilders, ich habe den Lauf, die Landschaft, die besondere Stimmung ausserordentlich genossen, mal schauen ob wir nochmal Urlaub und Rhön-Traillauf verbunden bekommen.

Runalyze Link

Kommentare

  1. Lieber Oliver,
    herzliche Gratulation, DIESE nicht unknackige Herausforderung gemeistert zu haben und auch aufs Treppchen gestürmt zu sein!
    Tja, und wo der Teufel zur Not Fliegen isst, läuft Oliver dann auch mal in Schuhen – welch ein Anblick! Aber wenn man dir dann doch nächstes Mal Sandalen zugestehen würde, das ist doch quasi eine Einladung zur nächsten Austragung!
    Die Bilder, jedenfalls soweit der leere Akku (kenne ich auch) sie zuließ, untermauern jedenfalls prächtig deine Erläuterungen zur Landschaft, zur abwechslungsreichen Strecke und zur schönen Aussicht. Soviel Genuss kann man auch zweimal durchlaufen!
    Nun gute Erholung und noch eine erholsame Zeit in der schönen Rhön!
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Vielen Dank Elke! Streckenweise war das echt eine harte Nummer, aber immer wieder Belohungen durch großartige Aussicht oder wilde Singletrail. Hinterher hab ich gedacht, eigentlich geht das alles viel zu schnell vorbei, ich sollte so ein Rennen wirklich mal runterbummeln 🙂
      Es war toll und mal was neues, dieses Trailläufer typische Rennen-Gehen-Rennen muss ich lernen, da kann noch viel optimiert werden. Und erstmals hab ich mir gedacht, Stöcke wären nicht doof gewesen. Würde ich näher dran wohnen, diese Veranstaltung würde schnell auf meinem Kalender stehen. Mal schauen ob es mir nochmal gelingt mitzumachen, bock drauf hätte ich, trotz Muskelkater, jetzt schon 🙂

  2. Hey Oliver,

    vielen Dank für Deinen tollen Bericht, der einen so richtig mit auf die Strecke nimmt! Es freut uns mega das es Dir bei uns gut gefallen hat, denn genau deswegen machen wir diese Veranstaltung. Nach unserem Motto, von Trailrunnern für Trailrunner!
    Übrigens starke Leistung, Du standest nich umsonst auf dem Stockerl!
    Viele Grüße aus der Rhön! Benne

    1. Hey Benne! Vielen Dank! Es hat mir mega gefallen, ihr macht alles richtig. Die Strecke war ungewohnt fordernd für mich, aber deshalb machen wir so einen Blödsinn ja auch 🙂
      Ich hoffe dass ich wieder mal bei euch starten kann, die Rhön ist ja leider nicht so um die Ecke für mich. Da ist aber zeitlich noch was drin, jetzt wo ich die Strecke kenne, das würde ich schon gerne mal austesten 😉

  3. Du bist nicht nur schnell auf den Trails, sondern auch beim Schreiben. Respekt – für beides. Toller Racebericht. Die Latte liegt jetzt hoch. 🙂

    Schön, dich getroffen zu haben. Ich bin beinahe zuversichtlich, dass du nächstes Jahr wieder in der Rhön Urlaub machst. Vielleicht überreden wir den Benne, dass du doch in Schluppen laufen darfst.

    1. Vielen Dank Martin 🙂 Schnell runterschreiben solange der Muskelkater noch frisch ist, sonst vergess ich nur wieder die netten Kleinigkeiten. Bin jetzt aber auch sehr auf deine Version gespannt!
      Ja, war prima dass wir uns mal in echt kennengelernt haben, hat mich wirklich sehr gefreut.
      Ich hätte schon bock nächstes Jahr wieder mitzurennen, wäre dann ja viel Zeit um Benne zu bequatschen 😉

  4. Lieber Oliver,
    ja manchmal soll es einfach so sein. Wenn so ein toller Lauf gerade dort stattfindet, wo man eh schon ist/Urlaub macht, kann man doch nicht nicht starten! 😉
    Super gemacht – große Gratulation! Die Fotos sind beeindruckend, genau wie deine Leistung. Du beschreibst deinen Lauf so lebendig, dass man richtig mitleben kann – auch ohne Video.
    Erhol dich gut und genießt noch eure Urlaubstage in dieser tollen Landschaft. 🙂

    1. Vielen Dank Doris, du als „Urlaubs-Aktivistin“ kennst sowas ja 🙂 Ich hätte echt so gerne mehr Fotos gemacht, die Landschaft, Aussicht und auch die kleinen Singletrails hätte es verdient. Das war totale Doofheit am abend vorher nicht nochmal auf den Akku zu schauen. Ein guter Grund das Ding nochmal zu laufen 😉

  5. Lieber Oliver,

    kurz gefasst: gerockt! Toll! Herzlichen Glückwunsch auch zum Stockerl-Platz! (Nebenbei: bei uns in der Region gab es immer AK-Wertungen mit Treppchen. Hab ja ein paarmal drauf stehen dürfen! 😆 ) Auch wenn du erstaunt warst, an deinem 3. Platz siehst du, dass es anderen noch ’schlechter‘ ging! 😛

    Aussichten: jetzt kannst du mich bestimmt besser verstehen, in den Alpen kann man nämlich noch viel weiter sehen! 😉 Ich hab die Aussichten auch immer genossen, oft auch den ‚Luftzug‘ dort oben. Nach dem Bergauflaufen, oder marschieren, kam so eine Abkühlung immer recht! … und du konntest 1. Tests bzgl. rennen, marschieren und wieder rennen machen. – Wenn du das Bergablaufen mal richtig gut trainieren kannst, deine Oberschenkel nicht mehr sooo meckern, dann kannst du wieder runterkeulen, ohne dass sie zu lange noch zu spüren sind. Aber Stöcke sind bei manchen Downhills wirklich hilfreich!

    Aber bei der 1. Treppenpassage hätte mich das gänsemäßige Marschieren schon etwas genervt, wenn man so gar nicht vorbeikommt, denn ich konnte hoch recht zügig und oft schneller hochmarschieren als viele andere Mitstreiter! … und bergab (Ritterschlucht) da macht es richtig Bock runterzurennen, wenn man niemanden vor sich hat, egal was die Oberschenkel zu meckern haben! – Schade, dass ich es nur noch marschieren könnte! 😆

    Erhol dich, wenn nicht schon (weitestgehend) passiert!
    Liebe Grüße Manfred

    1. Vielen Dank Manfred! Ich musste tatsächlich öfter an so einige deiner Anmerkungen denken, die Aussicht natürlich, aber hauptsächlich immer wieder wenn ich ins marschieren verfallen bin und dann auf die Uhr geschaut hab. Deine Pace ist weit(!) besser als das was ich so abgeliefert hab. Da muss ich mal ran, das muss besser werden. Ja, und mit Stöcken laufen, das sollte ich auch mal üben. Die waren zwar nicht wirklich nötig, aber hätten an einigen Stellen schon ganz gut unterstützt.
      Die erste Treppenpassage war nicht so schlimm und kürzer als es aussieht, alle waren noch frisch und sehr zügig unterwegs, wirklich gestaut hat sich da nichts. Und beim zweiten mal war ich schon zu hinüber, als dass ich da noch hätte runterrennen können
      Ein paar Tage Erholung brauch ich diesmal, aber freue mich schon drauf wieder loszurennen!

  6. Hach ! Macht Spaß, von deinem Abenteuer zu lesen – aus verschiedenen Gründen: 1., dass du in der Rhön Urlaub machst, nicht auf Dubai, nicht auf Bali, 2. in meiner ehemaligen Geburtsgegend – gefällt mir !

    Sehr überrascht war ich, zu lesen, dass ein Veranstalter Vorschriften macht, welches Schuhmaterial zu tragen ist, das habe ich in meiner gesamten 46-jährigen Laufzeit noch nie erlebt ! Komisch – haben sie schlechte Erfahrungen gemacht ?

    Ansonsten war es doch für dich genau das RICHTIGE, um dich “ auszutoben „, sogar mal gehend…… Überraschung!!

    Glückwunsch zum 3. Platz – wo sind die anderen bei der Siegerehrung ?

    Alles in allem ein Abenteuer nach deinem Gusto, mittlerweile bist du wohl schon wieder erholt und machst deine Gegend unsicher – oder ????

    1. Danke Margitta! Wir lassen unseren tollen Hund nicht alleine, schon gar nicht um Urlaub zu machen, der kommt immer mit. Also wird der Urlaub für ihn passend gemacht. Und die Rhön ist ja wirklich toll, ich war da als Kind oft in den Sommerferien, war ein schönes Wiedersehen.
      Bei schwierigen Trailläufen gibts diese Vorschriften scheinbar schonmal, ist auch alles ok für mich. Einige Passagen waren bei diesem Rennen auch grenzwertig, aber ich hab genug Erfahrung mit meinen Schlappen, für mich hätte das geklappt. Verständnis hab ich trotzdem, wie gesagt, seine Veranstaltung, seine Regeln 🙂
      Der AK-Sieger kam noch nach, der 2.-Platzierte war wohl schon unterwegs nach Hause.
      Ohja, es war nach meinem Gusto, mal was anderes zwar, aber wirkich klasse.
      Wir sind mittlerweile wieder zuhause, einen Tag Pause gönne ich mir noch 🙂

  7. Hey Oliver!
    Toller Bericht, bin jetzt etwas neidisch – hört sich echt nach einem tollen Rennen an. Ich glaube, nächstes Jahr muss ich mit dir/euch Urlaub machen. Kannst du ja schon mal bei deiner Frau anmelden 😉
    Ich habe mir schon etwas Sorgen gemacht, dass du das Team Sandale verlässt, aber scheint mir nicht so. Gut so!
    Bis die Tage mal!
    Jan

    1. Hey Jan, vielen Dank! Das Team Sandale verlasse ich sicher nicht, ich füge mich nur den Bedingungen 🙂 Aber das war es echt wert, ich hab schon wieder bock auf eine Trailrunde.
      Ok, wir nehmen dich dann nächstes Jahr im Hundebett mit, musst dir dann den Platz mit Otto teilen 😆
      Aber bis dahin ziehen wir noch ein paar andere Sachen gemeinsam durch 😉

  8. Ich glaube, ich schliesse mich Jan an: du kannst für uns auch ein (Hunde-) Bett für das nächste Jahr organisieren. Das klingt doch nach einem sehr anmächeligen Lauf. Und ich sehe, dass die noch andere Distanzen haben, falls der 42er zu lange wäre.

    Aber, erst mal HERZLICHE GRATULATION zu diesem sehr gelungenen Lauf!! Das hast du sehr gut gemacht, wunderbar eingeteilt. Der zweite Anstieg bei KM 27 sieht ja echt brutal aus, da ist der Kampf-Wander-Modus durchaus berechtigt.
    Super, dass du dich trotz Schuh-Zwang durchgekämpft hast – und dann auch noch aufs Treppchen gehüpft bist.
    Man spürt richtig, wie sehr du den Lauf genossen hast, trotz Muskelkater.

    Kennt man das Datum für 2026 schon?

    Liebe Grüsse aus dem sonnigen Zürich!!

    1. Vielen Dank Catrina! Das alles könnte dir tatsächlich durchaus gefallen, auch die kürzeren Distanzen haben es durchaus in sich, aber wenn, dann muss es ja wohl der 42er sein, oder? Sonst lohnt die Anreise ja kaum. Ich glaub als Rookie hab ich mich ganz gut geschlagen (hast du die Zeiten der ersten drei gesehen?! Unglaublich!!!), jetzt wo ich die Strecke mit seinen Tücken kenne, reizt es schon arg nochmal mitzumachen und noch ein paar Minuten rauszuholen. Mal schauen was sich so ergibt, Benne muss ja auch noch eine Sandalen-Ausnahme für mich aussprechen 🙂
      Ein 2026-Datum gibts wohl noch nicht, aber wenn, dann erfährst du es umgehend. Wäre schon richtig klasse wenn wir das Ding mal zusammen laufen könnten!

  9. Congratulations on your 3rd place finish on your trail marathon, Oliver. Looks like a beautiful course. Would have been discouraging that the camera ran out of battery. I’m sure you would have taken some more photos.

    1. Thank you very much, Carl! Yes, the route was really great. And even though I was annoyed at first that the battery was almost empty, I just enjoyed the route instead of constantly looking for good photo opportunities 🙂

  10. Das Siegerpodest ist ja echt witzig! Glückwunsch, dass du darauf gelandet bist!
    Ich hoffe, die aktuellen Beschwerden sind nicht auf diesen ungewohnten Schuhlauf zurückzuführen und wünsche gute Besserung!

    1. Danke Pulsmesser 🙂 Die Schuhe!? Könnte ich tatsächlich die Schuhe für meine zickenden Hamstrings verantwortlich machen?!
      Das wäre toll, aber leider war der Auslöser nur pure Doofheit daheim (nicht nachmachen: in der Hocke schwer heben und dann eine Drehung …). Die Schuhe haben sich bewährt, sowas kann ich also auch.

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