It's a secret to everyone! Read more about RSS Club.
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Wenn ihr diesen Beitrag hier lest, dann sehr sehr(!) wahrscheinlich über euren Feed-Reader und nicht direkt auf der Webseite. Das ist gut so, das ist sogar sehr gut. Denn wer einen Feed-Reader nutzt, liest und folgt gezielt diversen Blogs 🙂
In meinem „Blog-Stream“ (oder wie auch immer man das nennt) taucht dieser Beitrag schlicht und einfach nicht auf, bzw, nur wenn ihr dem Link im Feed-Reader zum Blog folgt.
Wieso mache ich das hier mit dem „RSS Club“? Ganz einfach, weil es geht 🙂
Ich höre immer mal wieder Blogs seien tot, das erlebe ich allerdings so nicht. Ganz im Gegenteil sogar, ich stolpere immer öfter über tolle persönliche Blogs (speziell beim Thema Musik) die sich geschickt untereinander durch gegenseitige Kommentare verlinken und rege austauschen.
Das Ding ist ja: mach aus deinem Blog dein Ding. Orientier dich nicht an anderen, verzichte auf Werbung, pfeif auf diesen oberflächlichen, schnelllebigen Insta-/Facebook/Tiktok/usw.-Irrsinn, schreib was du willst, wie die willst.
Es ist dein Blog.
Zum Beispiel auch diese Spielerei hier, die man ja auch durchaus sinnvoll nutzen kann. Auf meinem Blog gehts nur und ausschließlich ums Laufen, hier im „Club“ dagegen könnte ich, einfach weil mir danach ist, mal schnell Randthemen oder wasauchimmer raushauen und zerschreddere damit nicht die Laufthemen.
Spannend wäre aktuell (und besonders spaßig, da man diese Meldung nur im Feed-Reader findet) dass ich mein Blog-Design mal wieder komplett verändert hab. Ich mag einfache Dinge, minimales Design, schnellen Seitenaufbau, „weniger ist mehr“ und hatte das alte unflexible Theme so richtig satt.
Auch das ist so ein Ding, mach doch einfach, nimm dir die Zeit und die Neugier an der Optik deines Blogs herumszuspielen.
Es ist dein Blog.
Und das hier ist mein Blog 😉

Ich bin ja Blogger seit 2005, damals noch unter admartinator.de und apfelquak.de. Damals(TM) haben wir Blogger NUR mit RSS-Feeds Leser generiert. Es gab sogar Blogcharts, deren Platzierung aus der Anzahl der Feedleser ermittelt wurden. Sozusagen die Follower der Urzeit.
Schau mal – vor allem Platz 2:
https://www.designtagebuch.de/die-meistabonnierten-deutschsprachigen-blogfeeds-in-googlereader/
Das waren noch Zeiten… 🙂
Haha 🙂 Ja, ich kenne deine beiden Blogs auch noch ganz gut, bin damals auf MacBook umgestiegen und brauchte Input. Meine kleinen komischen Randthemen-Blogs hatten es nie in irgendwelche „Charts“ geschafft, geschweige denn aufs Treppchen, waren trotzdem reichlich besucht und kommentiert. Heute ist vieles anders, Blogs gibts trotzdem reichlich, die müssen nur anders gefunden werden.
Nicht missverstehen. Das mit den Charts sollte keine Aussage bzgl. der Qualität sein, sondern einfach darauf hinweisen, wie präsent und wichtig damals Blogs waren. Ich habe schon immer gerne geschrieben – das war mir am Wichtigsten. Ich denke, das merkt man meinen Beiträgen auch an. Deshalb werden sie mitunter gerne auch mal länger und ich bekomme deswegen einen kleinen Seitenhieb von Margitta… ^^
Kein Ding, hatte ich genau so verstanden 🙂 Ob lange oder kurze Texte, Bilder oder Textwüste, Blogs sind immer etwas individuelles. Und genau das mag ich.
Klaro, keine Frage, wer ein Blog hat, nutzt ihn !!
Allerdings bin ich – im Gegensatz zu dir – anderer Meinung, ich blogge im April seit genau 17 Jahren, und ganz viele derer, die mit mir damals “ liefen “ sind im Nirgendwo verschwunden, es sind nicht nur ein paar, sondern ganz, ganz viele laufende Blogger, die es nicht mehr gibt.
ABER kein Grund für mich, nicht weiterzumachen. Auch wenn die Anzahl der Kommentierenden/Leser weniger wurden, störe ich mich nicht daran, sondern fröne meinem zweiten Hobby, dem Schreiben, kann auch mal etwas außerhalb der Lauferei sein ! Umso besser, wenn ich dennoch die Nachricht über RSS-Feed erhalte, dass einer der Übriggebliebenen einen Post von sich gegeben hat !
Ansonsten stimme ich dir – wie so oft – voll zu ! Weiterlaufen – weiterschreiben – weitermachen – YES !!!
P.S. Und das mit dem Herumspielen habe ich auch oft genug gemacht !!
Stimmt schon, sehr viele Blogs sind, aus welchen Gründen auch immer, wieder verschwunden. Aber es sind auch viele neue in meinem Umfeld aufgetaucht, Laufblogs, Musiker, Computer-Nerds, Autoren, usw., ich bin selbst überrascht und erfreut 🙂 Die alten bekannten „Social Media“-Kanäle sind halt nicht mehr „social“ sondern nur noch Werbeplattformen, davon haben viele die Nase voll und bauen sich als erstes ein eigenen Blog. Ich finds super. Ohne Feed-Reader würde es mir sehr schwer fallen den Überblick zu behalten, es ist ja nicht jeder Beitrag interessant, aber immerhin sieht man alles und es rutscht nichts wirklich interessantes durch.
Genau, weiterlaufen und weiterschreiben. Und ab und zu an der Optik schrauben, einfach weil es geht 🙂
Lieber Oliver,
haha – ertappt! Ich komme regelmäßig über meine Blog-Lese-Liste zu neuen Blogbeiträgen. Wobei dein Blog wieder eine kleine Ausnahme ist, weil ich da auch immer wieder über die Startseite in deinen Micro-Blog reinschaue.
Ich finde auch immer wieder neue, interessante Blogs, bei manchen bleibe ich länger, bei anderen ebbt das Interesse auch schnell wieder ab. Ich mag das Medium an sich sehr gerne und habe auch das Gefühl, dass es einige gibt, denen die bekannten Werbeplattformen so auf die Nerven gehen, dass sie sich nun andere Wege suchen, im www präsent zu sein.
So muss das sein 🙂 Der Micro-Blog ist übrigens theoretisch auch über Feed-Reader erreichbar, aber dann bekommt man auch für jeden Kommentar/Like, also jede Reaktion einen „Beitrag“ reingespült. Das ist etwas lästig. Aber das ist ja auch wieder ein eigenes kleines Universum, das liebe Fediverse.
Wieder etwas wirklich eigenes machen, das höre ich am meisten. Vielleicht ist das auch ein altersbedingtes Ding, von wirklich jungen Menschen finde ich leider sehr wenig neue Blogs.
Lieber Oliver,
au weia, jetzt wird es für mich technisch kompliziert. Ich habe die Blogs, denen ich folgen möchte, immer aktuell in meiner Blogroll. Die einzeln manuell abzuklappern wäre ja etwas zeitaufwändig. Eine praktische Sache.
Das Thema der Sinnhaftigkeit bzw. Modernität von Blogs hatten wir ja kürzlich erst. Nach meiner Wahrnehmung sind die zwar weniger geworden, aber das heißt ja nicht, dass es so bleiben muss.
Wenn Leute lieber quick and dirty in anderen Medien unterwegs sind, sollen sie. Das ist aber nicht meins. Ist mir zu oberflächlich, zu selbstverliebt, zu effektheischend, vielleicht von einzelnen Ausnahmen abgesehen.
Klar leben wir in einer Welt, die sich immer mehr und immer schneller verändert, gerade im Hinblick auf Technik und Kommunikation. Aber umso mehr ist mir bewusst, dass man sich nicht blind anstacheln lassen muss und versuchen, jeder Welle hinterherzuhecheln. Ich möchte mich bewusst entscheiden, was ich wie und wann nutze. Auch wenn das vielleicht nicht der allgemeine Trend ist. Und manches lohnt auch beibehalten zu werden.
Liebe Grüße
Elke
Die immer schnelleren Veränderungen, das ist ein guter Punkt. Blogs gab es schon vor über 20 Jahren und gibts immer noch, wenn man aber mal schaut was innerhalb dieser Zeit so an Plattformen und Formaten aufgetaucht und wieder verschwunden ist, teilweise mit enormem Hype, das ist schon krass. Natürlich soll sich jeder dort tummeln wo man sich wohlfühlt, ein Blick über den Tellerrand tut aber auch immer mal gut.
Ich verfolge grade eine rasant wachsende Aktion bei Musikern, die sich „be your own platform“ nennt. Sein eigenes Ding machen, das müssen nicht mal Blogs sein, und sich über einen sogenannten WebRing verbinden („By joining a webring with similar-themed sites we can help each other out by cross-linking between them“). Auch superinteressant, WebRings sind die älteste Form Webseiten zu finden, das gabs schon vor den großen Suchmaschinen. Es bleibt spannend 🙂
Spannend!
Mein WordPress Reader liefert mir die Posts der Blogs, die ich verfolge, aber leider nicht alle. Und nicht immer zeitnah. Als weitere Erinnerung erhalte ich bei den meisten Posts ein Mail, aber wieder auch nicht bei allen.
Die Blogs, die beim RSS Club mitmachen, sind tatsächlich SEHR vielfältig! Ich werde mir diese Sache in Ruhe mal anschauen, sieht interessant aus.
Verstehe, du nutzt den eingebauten WordPress Reader, keinen eigenständigen. Kannst du damit auch anderen Plattformen (zb Google Blogger) folgen, oder nur WP? Es gibt ja diverse eigenständige Reader oder Cloudlösungen, leider teilweise mit Abo-Gebühren, aber auch for free. Ich nutze so einen, um alle Blog-Formate am Start zu haben. Sogar einige Browser und Email-Clients können das, weiß nur kaum jemand 🙂 Es lohnt sich auf jeden Fall mal über die bekannten Ränder zu schauen und neues zu entdecken, ich hab da jedenfalls immer Spaß dran.
Danke für den Hinweis, ich werde mir mal ein paar Alternativen anschauen.
Und ja, WordPress zeigt mir auch Google Blogger an, aber andere nicht, was mir völlig unerklärlich ist.
Lieber Oliver,
jepp, ich habe einen Feed-Reader. Und auch den restlichen Inhalt dieses Beitrags habe ich verstanden 😉
Ich hatte sogar schon wieder einen Schreibanlaß.
Auf das Bloggen!
Liebe Grüße
Volker
Der Blogbeitrag kam nicht ganz ohne Hintergedanke, so schnell kann man sich angesprochen fühlen 😉
Sehr gut, in jeder Hinsicht! Auf das Bloggen!