Am Rande erwähnt

It's a secret to everyone! Read more about RSS Club.

Ich weiß überhaupt nicht ob jemand mal auf meine kleinen Social-Links da an der Seite klickt, trotzdem hier mal kurz als Info, bevor Verwirrung aufkommt:

Ich hab meinen Streams – „Microblog“ zu einem anderen Hoster und auch gleich auf eine neue Domain umgezogen (bzw geklont), da der alte Server so oft in die Knie gegangen ist. Aus microhive.net wurde microhive.dev

Wozu hab ich das Ding überhaupt? Bei mir gibts kein Facebook, kein Instagram, kein TikTok, etc., ich bin im Fediverse und sehr glücklich dort.
Während ich hier im Blog die längeren Berichte schreibe, hau ich dort sehr viel öfter kurze Statusmeldungen raus, bin bestens verknüpft mit Läufern, Musikern, Netzaktivisten und allerlei Typen:innen die (oder deren Themen) mich interessieren.

Und damit wieder mal mein Aufruf: kommt ins Fediverse, es ist anders aber es ist sehr gut! 🙂

//Edit// Durch den Server-Umzug wird ab und zu noch viel synchronisiert und manchmal ist die Seite dadurch nicht erreichbar, ist alles normal und wird sich von selbst regulieren 🙂

Kommentare

  1. Hallo Oliver,
    ja schon. 🙂
    Ich lese immer wieder mal gerne im Microblog mit, bei den Fotos schaue ich eher selten rein. Allerdings ist es damit schon aus mit meinem „Wissen“. So wie ich es verstanden habe ist Fediverse eine Social Media Plattform. Aber ist die jetzt auch verknüpft mit microhive oder sind das 2 Paar Schuhe?
    Mal sehen, wenn ich mal eine ruhige Stunde habe (sprich nach Erledigung der häuslichen und körperlichen Baustellen), schau ich mir das genauer an!

    1. Das Fediverse ist Social Media wie es eigentlich sein sollte. Viele viele dezentrale (föderierte) Server mit unterschiedlichsten Namen und Konfigurationen (ich hab ein paar, microhive.dev ist nur einer davon) die über das so genannte ActivityPub Protokoll verbunden sind. Keine großen Firmen mit Schnüffelsoftware, geheimen Algorithmen, Werbung und Profilerstellung usw., sondern einfach nur Kommunikation untereinander, mit fein einstellbaren Privatsphärenmöglichkeiten. Ich bin seit über 12 Jahren im Fediverse unterwegs und brauche kein Facebook, Instagram, X/Twitter oder ähnliches. Ja, vieles ist sehr anders, aber es lohnt sich da abzutauchen und zu lernen. Es ist ein sehr aktives und vitales Netzwerk, viele offizielle Institutionen sind mittlerweile dabei, es gibt kleine private Server (wie meine) und größere öffentliche. Es gibt spezialisierte Plattform-Software, zb Pixelfed für Bilder, Peertube für Videos; Streams, Hubzilla, Friendica, Mastodon für Textblogging und noch vieles anderes. Ein sehr buntes Universum eben 🙂

  2. Cool! Ich wusste gar nicht, dass es so etwas wie das Fediverse gibt. Macht absolut Sinn und der erste Eindruck ist sehr sympathisch.

    Ich bin in Sachen Social Media auch eher minimalistisch unterwegs. Aber ich bin auf Strava – ich glaube, dies entspricht etwa deinem Microblog/Fotostream.
    Ich wusste schon, dass du den Microblog hast, habe aber nicht regelmässig reingeschaut. Danke für die Erinnerung!

    Liebe Grüsse aus dem warmen Cape Town!

    1. Viele wissen nicht dass es das gibt, einige nutzen es sogar, wissen nicht wirklich dass sie dabei sind, wie groß dieses bunte Universum ist und welches Potential dahinter steckt 🙂
      Strava ist etwas anderes, eben ein großer zentrales Server auf dem alle Daten liegen und vom Betreiber ausgewertet und vermarktet werden. Im Fediverse passiert genaus das eben nicht. Ich bin einfach gerne unabhängig und mit möglichst vielen Freiheiten unterwegs, auf der Laufstrecke wie im Internet 🙂

      Und ich hab mit diesem Beitrag hier mal gleichzeitig ein Test gemacht, der Beitrag ist nur vom Feedreader aus findbar, sozusagen ein Blog im Blog (RSS Club). Aber das ist wieder eine andere Baustelle, immer schön neugierig bleiben, Social Media ist mehr als persönliche Daten einer handvoll großer Firmen (Megacorps) in die Datenbanken zu werfen, Social Media ist freie Kommunikation zwischen Menschen 😉

  3. Lieber Oliver,
    danke für deine Hinweise! Bei dir bin ich das erste Mal über „Fediverse“ gestolpert. Aber ich muss ehrlich sein: Die digitale Welt finde ich zwar faszinierend, doch es fällt mir sehr schwer, mir da alle Ecken zugänglich zu machen. Da fühle ich mich manchmal wie auf einem Rangierbahnhof zwischen böhmischen Dörfern, wo munter die Züge hin- und herbrausen. (Und wie ich hier lese auch noch geklont wird…!)
    Dir liegt das ganze und du setzt es sehr bewusst und gezielt ein. So weit komme ich wohl nicht, obwohl mir auch manches suspekt ist und ich lieber die Finger davon lasse. Ich bin ja schon froh, das nötigste hinzubekommen…
    Dank deines Wissens im www konnten wir ja unsere monatlich Runde weiter aufrecht erhalten, danke dir!
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Ja, das stimmt schon, „kurz mal das Fediverse anschauen“ klappt nicht wirklich, dazu gibt es einfach zu viele Züge auf dem Rangierbahnhof. Der einfachste Vergleich ist immer das gute alte Email-System: jemand der zb bei web.de ist, kann problemlos eine Email an jemanden bei GMX schicken. Es geht also nicht um den Anbieter, sondern um das gemeinsam genutzte Protokoll dahinter. So funktioniert das Fediverse, jemand bei zb Streams kann einfach so einen Beitrag raushauen der dann von Leuten bei zb Mastodon gelesen (und kommentiert) werden kann. Und ja, ich bin echt schon lange dabei, benutze das alles locker im Alltag, wer neu einsteigt hat erstmal eine kleine Lernkurve zu meistern 🙂 Und wenn etwas suspekt ist, dann bleibt die Entcheidung „Finger weg“ auch immer die beste, gar keine Frage.
      Unsere kleine Runde erhalte ich auch weiterhin, wäre ja gelacht.

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